Dauerkolonie Rehberge e.V.



Kompostierung

             
Ein Komposthaufen gehört in jeden Garten. Komposterde ist der wertvollste Zusatzstoff, den man Gartenböden verabreichen kann, sofern der Kompost fachgerecht bereitet wurde. Von den vielen positiven Eigenschaften des Kompostes seien genannt:
- Kompost sorgt für ein stabiles Bodengefüge (man spricht auch von einer stabilen Bodengare), die das Verschlämmen des Bodens verringert oder verhindert.
- Er verbessert die Durchlüftung und das Wasserhaltevermögen des Bodens und beschleunigt die Erwärmung im Frühjahr.
- Aus der organischen Substanz werden langsam Pflanzennährstoffe freigesetzt und durch das hohe Adsorptionsvermögen länger von der Auswaschung geschützt.
- Insgesamt bewirken diese Eigenschaften optimale Entwicklungsbedingungen und wirken so indirekt einem Krankheits- und Schädlingsbefall entgegen.


Auf den Komposthaufen dürfen keine Unkrautsamen und Wurzelunkräuter, nicht zu viel Schalen von Bananen und Zitrusfrüchten oder Speisereste gelangen, sondern diese sollten in der Regel mit dem Biomüll entsorgt werden. Pflanzenreste mit Schaderregern, die auf totem Material überdauern können (z.B. Rinden- und Wurzelerkrankungen), gehören nicht auf den Kompost.


Lebensmittelreste sollten abgedeckt werden, um keine unliebsamen Besucher wie Mäuse und Ratten anzulocken. Von der Kompostierung sind Fäkalien, synthetische Stoffe wie Bindfäden und Folienreste auszuschließen. Der Komposthaufen sollte einen schattigen Standort haben und bei Trockenheit gewässert werden. Die mehrmalige Umsetzung des Komposthaufens fördert die schnellere Rotte der Ausgangsmaterialien und vermindert die Überlebenschancen unerwünschter "Untermieter" wie Schnecken.