Dauerkolonie Rehberge e.V.
Berliner Gartenbriefe

Das Pflanzenschutzamt Berlin gibt aktuelle Kleingartenhinweise unter stadtentwicklung.berlin.de/pflanzenschutz/tipps.


Gartenbrief 1/17        Infos zu ...

-    Spinnmilben-, Thrips- und Schildlausarten an Zimmerpflanzen schädigend

-    Rotpustelkrankheit

-    Winterfütterung - gewusst wie

-    Weißanstrich an Obstbäumen empfehlenswert       

Gartenbrief  2/17        Infos zu ...


-    Winterschutz im Garten überprüfen

-    Schädlingsbekämpfung durch Winterfrost

-    Kräuter- und Gemüsebeet planen

-    Baumscheiben - sinnvoll oder überflüssig ?

-    Ausputzen, Zurückschneiden, Umtopfen - Basis für gesunde Zimmerpflanzen

Gartenbrief 3/17        Infos zu ...


-    Grundlegendes für gesundes Obst, Beeren und Wein im Jahr 2017

-    Am Apfelfruchtholz wenig los

-    Austriebspritzung an Birnen, Beerenobst, Wein und Koniferen

-    Milde Witterung erhöht Infektionsgefahr durch Kräuselkrankheit





Gartenbrief 4/17         Infos zu ...

-    Buchsbaumzünsler nun auch in Berlin aktiv

-    Qualität von selbstproduziertem und eingelagertem Saatgut, Knollen, Zwiebeln, Rhizome prüfen

-    Winterschutz entfernen

-    Rasen fit machen - abharken, Verdichtungen tieflockern, besanden, düngen






Gartenbrief 5/17    Infos zu ...

-    Gesunde Rosen durch Schnitt

-    Weniger Pilzbefall in Staudenbeeten durch Ausputzen

-    Geschädigte Frühjahrsblüher schnell entfernen

-    Gute Bedingungen für überwinterte Samenunkräuter

-    Kräuter am Fenster nicht mehr appetitlich....

-    Feuerwanzen sind nicht schädlich

Gartenbrief 6/17    Infos zu ...

-    Gefahr von Pilzkrankheiten an Kirschen und Birnen

-    Blattläuse beginnen aktiv zu werden

-    Schutz vor Kälte und Gemüsefliegen durch Abdecken

-    Wildbienen - unschätzbare Nützlinge

-     Bienenfreundliche Pflanzen für Balkon und Garten







Kompostierung

             
Ein Komposthaufen gehört in jeden Garten. Komposterde ist der wertvollste Zusatzstoff, den man Gartenböden verabreichen kann, sofern der Kompost fachgerecht bereitet wurde. Von den vielen positiven Eigenschaften des Kompostes seien genannt:
- Kompost sorgt für ein stabiles Bodengefüge (man spricht auch von einer stabilen Bodengare), die das Verschlämmen des Bodens verringert oder verhindert.
- Er verbessert die Durchlüftung und das Wasserhaltevermögen des Bodens und beschleunigt die Erwärmung im Frühjahr.
- Aus der organischen Substanz werden langsam Pflanzennährstoffe freigesetzt und durch das hohe Adsorptionsvermögen länger von der Auswaschung geschützt.
- Insgesamt bewirken diese Eigenschaften optimale Entwicklungsbedingungen und wirken so indirekt einem Krankheits- und Schädlingsbefall entgegen.


Auf den Komposthaufen dürfen keine Unkrautsamen und Wurzelunkräuter, nicht zu viel Schalen von Bananen und Zitrusfrüchten oder Speisereste gelangen, sondern diese sollten in der Regel mit dem Biomüll entsorgt werden. Pflanzenreste mit Schaderregern, die auf totem Material überdauern können (z.B. Rinden- und Wurzelerkrankungen), gehören nicht auf den Kompost.


Lebensmittelreste sollten abgedeckt werden, um keine unliebsamen Besucher wie Mäuse und Ratten anzulocken. Von der Kompostierung sind Fäkalien, synthetische Stoffe wie Bindfäden und Folienreste auszuschließen. Der Komposthaufen sollte einen schattigen Standort haben und bei Trockenheit gewässert werden. Die mehrmalige Umsetzung des Komposthaufens fördert die schnellere Rotte der Ausgangsmaterialien und vermindert die Überlebenschancen unerwünschter "Untermieter" wie Schnecken.